Christina Fassbender & Gregor Hollmann
Zwischen Hochschulprojekt und Aufführungspraxisseminar entstand 2014 die Idee, gemeinsam zu arbeiten - zunächst nur für ein Konzert. Verbunden mit der Skepsis, ob moderne Flöte und historisch gestimmtes Cembalo harmonieren. Bereits in den ersten Proben stellte sich heraus, dass diese Kombination gelingt: Der Beginn eines gemeinsamen musikalischen Weges! Gleichzeitig waren wir uns sehr schnell einig, dass wir uns nicht dem „gängigen“ Repertoire, den wundervollen Sonaten von Bach, Händel und Telemann widmen möchten. Vielmehr interessierten uns die weniger bekannten Flötenkompositionen. So präsentierten wir mit unserer ersten CD (amb 95 607) u. a. die Ersteinspielung einer Suite für Flöte und Basso continuo von Thomas Marc. Unsere zweite Aufnahme erschien 2022 unter dem Titel „Zeitenfluss 1774-1804“ (amb 95 621) mit Ersteinspielunen von in jenen drei Jahrzehnten entstandenen Kompositionen u. a. von Felix Rault, Johann Gottlieb Nicolai, Johann Georg Wunderlich. Nun liegt als Ergebnis unserer weiteren Arbeit – zwischen Berlin und Münster pendelnd – die dritte Produktion vor: "Salonfähig" (amb 96 990) – sieben unbekannte Flötensonaten des 18. Jahrhunderts aus Manuskripten verschiedener Bibliotheken. Mit diesem Projekt haben wir uns einmal mehr von der Suche nach Unbekanntem leiten lassen – stets mit Lust und Vergnügen an musikalischen und (in Pausen) kulinarischen Abwechslungen. Unser Miteinander empfinden wir als großes Geschenk, es animiert zu weiteren spannenden Projekten.
"eine in sich überzeugende Interpretation von überwiegend unbekannten Werken ... das Zusammenspiel ist makellos" - Tibia
"Bestechend auch die trotz historischer Temperatur lupenreine Intonation der Flötistin und das perfekte Zusammenspiel" - WN
"Aufschlussreich der Wechsel von festen Konventionen zu freieren, individuellen Gestaltungen" - HNA
"... kann Fassbender ihre Virtuosität und ihre Klangfülle ... unter Beweis stellen" - Flöte aktuell
Werke von Felix Rault, Georg Christoph Wagenseil.
Johann Baptist Wendling, Johann Gottlieb Nicolai,
Johann Georg Wunderlich, Francois Devienne und
Antoine Hugot
Neuerscheinung 2025 mit Ersteinspielungen
Werke von Augustin Reinhard Stricker, Georg Zarth,
Johann Friedrich Wenkel, Christian Friedrich Schale,
Friedrich Wilhelm Reidt und Carl Wilhelm Glösch